Lauren Francis: Gilda

Die walisische Sopranistin hat an der Guildhall School of Music and Drama, London studiert, wo sie den School Singing Prize erhielt, danach an der Musikhochschule Mannheim und am Royal College of Music, London. Sie setzt ihr Gesangsstudium mit dem Bel Canto Maestro Felix Rolke fort.
Als Gewinnerin beim "Internationalen Jan-Kiepura-Gesangswettbewerb" machte Lauren ihr deutsches Fernsehdebüt mit Rene Kollo und Johannes Heesters. Eine Live-Aufnahme von ihren Konzert-Auftritten hat ihr eine Einladung zum Vorsingen für das Londoner Royal Opera Young Artists Programme gewonnen. Ihre Virtuosität als Königin der Nacht führte zu einer Einladung an die Welsh National Opera im Frühjahr 2008.
Lauren sang in Deutschland Königin der Nacht Die Zauberflöte am Stadttheater Freiburg und an der Deutschen Oper am Rhein. Für das Hessische Staatstheater Darmstadt sang sie Anne Trulove The Rake’s Progress, Stravinsky, Marie Zar und Zimmermann, Lortzing, Angelica Orlando Furioso, Vivaldi, und Genovieffa Suor Angelica. Als Violetta La Traviata, Musetta La Boheme, Micaela Carmen, Angelica Orlando Paladino von Haydn, Konstanze Die Entführung aus dem Serail, Fiordiligi Così fan tutte, Agathe Der Freischütz, Angele Der Opernball, Valencienne Die Lustige Witwe, Polly Peachum in Britten’s The Beggar’s Opera und Lucia The Rape of Lucretia sang sie in München, London, Vietnam, Polen, Holland und Belgien. Geplante neue Rollen sind u.a. Gräfin Figaros Hochzeit und die Marschellin Der Rosenkavalier.
Lauren ist eine gefragte Konzertsolistin. Sie feierte mit der Rheinischen Philharmonie in den Mittelrheinische Musik Momente Proms und bei den Neujahrskonzerten unter der Leitung von Mark Fitz-Gerald und Ekhart Wycik mehrmals große Erfolge, sowie mit den Münchner Symphonikern, mit der Philharmonie der Nationen und mit den Düsseldorfer Symphonikern unter der Leitung von Lancelot Fuhry. Diese und die kommende Saison macht Lauren eine Konzertreihe mit Stellario Fagone von der Bayerische Staatsoper, München. Mit einem keltischen Liederprogramm ging Lauren mit drei Harfenistinnen auf Tournee in Deutschland. An Silvester 2008 machte sie in Strasbourg mit dem Dirigenten Claude Schnitzler ihr französisches Debüt mit dem Johann Strauss Orchester Budapest, wofür sie auch wieder für für Silvester 2009 gebucht wurde. Am ersten Januar 2008 im Festsaal Ingolstadt genoss das Publikum den Frühlingsstimmenwalzer von Johann Strauss unter der Leitung von Eckart Manke. Bei der zweiten Aachener Theaterball glänzte sie mit Bernsteins „Glitter and be Gay“ aus Candide.
Diese Saison singt Lauren zum ersten Mal mit der Philharmonie Südwestfalen. Unter der Leitung von Russell N. Harris gibt sie im September eine Proms Gala und im Januar 2010 ist sie Solistin bei den Neujahrkonzerten. Nach ihrem Solokonzert-Erfolg in Memmingen wurde sie für einen Soloabend bei den Ottobeuren Kaisersaalkonzerten in 2011 engagiert. Noch diese Jahr wird sie „Ave Maria“ für deutsches Fernsehn drehen.
Lauren singt auch für die Münchener Kirchenmusiker, u.a. Bach Kantate BWV 21 Ich hatte viel Bekümmernis und Mozart Große Messe in c-moll.
www.laurenfrancis.de
Franz Garlik: Herzog von Mantua

Seit dem Sommer 2003 war der Sänger und Schauspieler Franz Garlik am Staatstheater am Gärtnerplatz, München, Landestheater Innsbruck, Theater Regensburg, Stadttheater Meran, beim Clingenburg Festival, in der Stadthalle Bayreuth und am Theater Neu-Ulm engagiert.
Er sang den Marquis de St. Cyr und den Prince of Wales in The Scarlet Pimpernel, Grantaire in Les Miserables, Ari Leschnikoff in Wittenbrincks Comedian Harmonists, Baron Chamard in der Operette Die Dubarry, Aurelio in Kuss der Spinnenfrau, Puck in A midsummernight`s dream, Paco in Der Mann von La Mancha, Baldeo in Das Dschungelbuch und Churchill in der Musik-Kabarett Show Machos, Memmen und Mimosen.
Außerdem spielte er die Titelrolle in Jesus Christ Superstar, Aladdin und Simba und die Hauptfiguren Hero in The Ultimate Musical und Ottheinrich in der Uraufführung Von-Zeyt-zu-Zeit im Stadttheater Neuburg.
Zuvor war er vier Jahre lang Sänger in der Musiktheatergruppe Los tres chicos de la gasolinera. Bei 300 Auftritten auf Kleinkunstbühnen spielte er auch Trompete, Posaune, Akkordeon, E-Bass und Percussion.
Momentan ist Franz Garlik als Cockney in My Fair Lady am Staatstheater am Gärtnerplatz und als Annas in Jesus Christ Superstar am Landestheater Innsbruck zu sehen.
2008 war er Rosillon in Die Lustige Witwe im Sherman Theatre in Cardiff und wird 2009 in der gleichen Operette unter der Regie von Edmund Gleede sein Rollendebüt als Danilo geben.
Seine Ausbildung machte er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Mannheim, an der Central School of Speech and Drama, London und an der Deutschen Schauspieler Akademie, München. Während dieser Zeit war er Mitglied im BundesJugendJazzOrchester unter Peter Herbolzheimer und erhielt ein Stipendium für das Berklee College of Music in Boston, USA und einen Preis beim Wettbewerb des Internationalen Jazzfestivals in Oberkochen. Momentan ist er beim Bel Canto Maestro Felix Rolke.
Er unternahm viele Tourneen nach Indonesien, Italien, Schweiz, Österreich, Russland, Griechenland, Spanien, Frankreich und Ungarn.
www.franzgarlik.de
Stellario Fagone Musikalische Leitung & Klavier

Stellario Fagone wurde in Turin geboren, studierte an der dortigen Musikhochschule „G. Verdi“ Klavier, Komposition und Dirigieren. Nach seinem Studium, das er mit Auszeichnung absolvierte, perfektionierte er sich an der „Scuola Superiore Internazionale di Musica da camera del Trio di Trieste“ im Fach Kammermusik. Als Preisträger mehrer internationaler Wettbewerbe konzertierte er als Solist, Liedbegleite sowie in diversen Kammermusikformationen. Er hat bereits mit mehreren italienischen Theatern zusammenearneitet und ist seit 1998 fester Mitarbeiter des Staatsorchesters der RAI. Ein weiterer Schwerpunkt seiner künstlerischen Aktivität ist die Orchesterdirektion. Er ditigiert bereits mehrere Sinfoniekonzerte in Deutschland, Italien und Rumänien. Von 2001 bis 2003 war er Stellvertretender Leiter des Chiemgaufestivals. Seit 2006 ist er Stellvertretender Chorleiter an der Bayerischen Staatsoper.
Ben Meier: Rigoletto

Foto andi Schmid/Nina Gschlößl
Der junge Bariton Ben Maier kommt aus Neuburg. Seit Ende 2005 hat er bei Franz Garlik Gesangsunterricht. Er war im Rahmen der Musikschule Neuburg Neujahrskonzerte im Stadttheater Neuburg bei den Produktionen "Chicago" als Billy Flinn, "Jekyll & Hyde" als Dr. Jekyll/ Mr. Hyde und "we will rock you" als Galileo zu sehen, wo er dafür begeisterte Zeitungskritiken und Applause erregte.
Genau so erfolreich war seine Auftritte als Jazz-Sänger (Nat King Cole) im Kult-Club Jazz im Birdland ND, Jazz in der Kunstwerkstatt PAF. Dazu absolvierte er zahlreiche Bigband-Auftritte. In Pfaffenhofen sang er die Rolle von Petrus in Andrew Lloyd-Webbers “Jesus Christ Superstar”.
Nach seinem überwältigenden Erfolg in seinem Operndebüt als Marcello in der Neuburger Bohème wird er nun die Titelrolle Rigoletto singen. Es ist die berühmteste Baritonrolle aller Verdi-Opern und verlangt eine ausgesprochene Vielseitigkeit und technische Fertigkeit.
Außerhalb der Bühnen ist Ben Maier Versicherungsfachwirt der AUDI AG. Sein Hund "Kaiphas" (nach Jesus Christ Superstar benannt) fordert ihn neben einem regelmäßigen Fitnessprogramm in seiner Freizeit.
Marco Vogel: Sparafucile

Foto andi Schmid/Nina Gschlößl
Marco Vogel ist an der Fachoberschule Ingolstadt. Seit 2007 hat er Gesangsunterricht bei Franz Garlik. Er sang bei den letzten Musicalaufführungen der Musikschule mit und war Sergeant bei La Bohème. Er wirkte als Kaiphas in der Pfaffenhofener Produktion von Jesus Christ Superstar mit.
Antonetta Schwesinger: Maddalena

Foto andi Schmid/Nina Gschlößl
Antonetta Schwesinger ist an der Fachoberschule Ingolstadt. Sie spielt Klavier und hat seit 2007 Gesangsunterricht bei Franz Garlik. Sie sang in der Schülerband und trat bei vielen Konzerten und Musicals der Musikschule auf. Außerdem war sie in Franz Garliks Produktion von„Haar“ in Pfaffenhofen zu erleben. Bei La Bohème sang sie den Zöllner.
Christine Miegler: Giovanna

Foto andi Schmid/Nina Gschlößl
Christine Miegler hatte ihren ersten Soloauftritt mit zehn Jahren als Maria in Carl Orffs Weihnachtsgeschichte. Mit 15 lernte sie Gitarre und sang dann mehrere Jahre in einer Kirchenband. Während ihres Studiums der Sondepädagogik, schrieb sie das Musical Die Punk-Oper(Musik: U. Zapala und C. Schwick) und führte es mit geistig behinderten Jugendlichen auf.
Seit 1994 nimmt sie Gesangsunterricht und hat bis heute die unterschiedlichsten musikalischen Formationen durchlaufen: Sie singt in Chören, meist jedoch solistisch in Musicals, Jazz-, Latin oder Big Bands oder tritt mit einem Soloprogramm auf. Auch klassische Auftritt kamen nicht zu kurz.
2003 begann sie Schlagzeug zu lernen und seit 2006 hat sie Gesangsunterricht bei Franz Garlik.
Dieter Eibl: Graf von Monterone

Dieter Eibl spielt Klavier und Orgel, und ist seit über 40 jahren Sänger in
vielen Chören, u.a. Regensburger Unichor Regensburg, St. Stephanus in
Ehekirchen und Windrose Neuburg.
Seppi Dünstl: Marullo

Foto andi Schmid/Nina Gschlößl
Josef (Seppi) Dünstl ist ein 19 Jahre alter Baritonsänger aus Neuburg. Letztes Jahr hat er sein Fachabitur abgeschlossen und begann im November 2008 seine Ausbildung zum Physiotherapeuten in Bad Gögging, nach der er im Heimischen Betrieb einsteigen wird. Er hatte in der Musikschule Neuburg 10 Jahre Keyboardunterricht und wechselte danach auf Gesangsunterricht, den er nun seit 4 Jahren bei Franz Garlik ebenfalls in der Musikschule Neuburg hat. Vor einem Jahr war Seppi Dünstl Preisträger bei Jugend musiziert im Sologesang Klassik.
Zu seinen größten musikalischen Erfolgen zählen die Rollen in den Musicals „Jekyll and Hyde“ (2007) sowie „We will rock you“ (2008). Beide beim Jahreskonzert der Musikschule Neuburg vor ausverkauftem Stadttheater, wo er auch als Schaunard in der „Neuburger Bohème“zu sehen war. Außerdem ein Auftritt mit der Reinhardt Reissner Big Band als Sänger im Deutschen Theater (2008) vor ca. 800-1000 Gästen eines Abschlussballs der Tiermedizinstudenten. Anfang des Jahres Sang er beim Neujahrsempfang der Stadt Neuburg mit C. B. Green als Begleitung in einem Jugendchor zu seinem aktuellen Song „Live on dream on“.
Hubert Häckl: Borsa

Hubert Häckl, 46 Jahre, kommt aus Neuburg und ist Vermögensverwalter.
Er singt seit seinem vierzehnten Lebensjahr Rock`n Roll-,Country-Musik und Gospels.
Außerdem spielt er auch Gitarre und Keyboard.
Seit Oktober 2004 hat er Gesangsunterricht bei Franz Garlik.
Auftritte hatte er u.a. als Elvis-Imitator, mit der Gospelgruppe „Rainbow Singers“,
als Gast bei verschiedenen Formationen, ausserdem als „Vetter Friedrich“ bei der Musical Produktion „Von-Zeyt-Zu-Zeit“ im November 2005 im Neuburger Stadttheater. Darauf folgten weitere Rollen in den Musical-Aufführungen der Neuburger Musikschule im Rahmen der Jahreskonzerte, 2007 „ Jekyll&Hyde“, 2008 „We will rock you“ In der „Neuburger Bohème“ war er als „Colline“ zu sehen.
Hobbys: Sport ( Joggen, Mountainbiking, Skifahren )
Musik ( Gitarre, Keyboard, Gesang)
Jürgen Fischer : Graf Ceprano

Nach dem Abschluss eines Wirtschaftsstudiums an der Universität Regensburg und kurzer Berufstätigkeit in der Pharmabranche erhielt der gebürtige Münchener Jürgen Fischer seine Schauspielausbildung in den Jahren 2002 - 2004 in München, Regensburg und Mailand. Schon bald konnte er auf professionellen Bühnen auf sich aufmerksam machen. Figuren wie der "Elephant Man" John Merrick, Godots Wladimir, der Dromio von Syrakus aus der Komödie der Irrungen von Shakespeare und Robin Hood zählen zu den Höhepunkten seines bisherigen Schaffens.
Jürgen Fischer verfügt über ein gepflegtes Bairisch und weiß auch in bayerischen Volksstücken zu überzeugen. Er gab in Heinrich Lautensacks "Die Pfarrhauskomödie" unter der Regie von Joseph Berlingen den jungen Kooperator Vinzenz und brachte als Kaspar Prückl in Ludwig Thomas "Der Wittiber" viele Luisenburg-Zuschauer zum Lachen. Fischer beschreibt sich selbst als vielseitigen, kraftvollen Instinkt-Schauspieler mit komödiantischem Talent.
Das bewies er zuletzt wieder als Erzengel Michael in der Inszenierung des "Brandner Kaspar" von Michael Lerchenberg und Christoph Zauner bei den Festspielen in Wunsiedel. So bezeichnete ihn Stefan Voit vom Neuen Tag in Weiden als "grandios" und Anastasia Poscharsky-Ziegler berichtete im Fränkischen Tag (Bamberg): "beleidigt und brüskiert durch die am Ende allzu gnadenvolle Behandlung des Brandners "von ganz oben" setzt Jürgen Fischer als Erzengel Michael mit Flammenschwert umwerfend komische Akzente". In himmlischer Umgebung also, neben Michael Lerchenberg als Boandlkramer und Dieter Fischer als Petrus, zeigte sich Jürgen Fischer in Höchstform.
Der Schauspieler gehört seit 2004 dem Ensemble der Luisenburg-Festspiele an und ist immer wieder am Theater Regensburg zu sehen. Selbstverständlich übernimmt Jürgen Fischer auch gerne Aufgaben für Film- und Fernsehen. In jüngster Vergangenheit wächst seine Vita auch in diesem Bereich stetig an.
Regina Weigl: Gräfin Ceprano

Foto andi Schmid/Nina Gschlößl
Regina kommt aus Neuburg und arbeitet als Erzieherin im Kindergarten. Seit 1999 singt sie in der Windrose Neuburg (auch solistisch), trat aber auch mit dem Chor Liederkranz Neuburg u.a. mit Elias und im Heilig Geist Chor im Rahmen der geistlichen Konzerte in Sankt Wolfgang auf.
Seit 2000 nimmt Regina Gesangsunterricht, seit 2005 bei Franz Garlik. Neben vielen kleineren Auftritten war sie im November 2005 die Haushofmeisterin im Musical "Von Zeyt zu Zeit", daraufhin spielte sie den Annas in der Pfaffenhofener Produktion "Jesus Christ Superstar" und war im Ensemble in "La Bohème" im Stadttheater Neuburg.
Seit 2006 ist Sie Chorleiterin des Neuburger Spiritual- und Gospelchors Rainbow Singers.
Ihre Freizeit verbringt sie u.a. mit Reiten.
Weitere Auftritte macht Regina im Rahmen der Musikschule Neuburg, u. a. bei dem Musicalquerschnitt "Chicago".
Lisa Moosheimer: Page

Lisa Moosheimer spielt Flöte und Klarinette und hat seit drei Jahren Gesangsunterricht bei Franz Garlik. Schon als Kind spielte sie in Oberhausen Kindertheater. In den letzten Jahren nahm sie bei Theaterworkshops teil, spielte Theater in der Schule und war den Musicals der Musikschule aktiv mit dabei. Bei La Bohème war sie ebenfalls im Ensemble. Neuburger Rundschau schreibt: „ Besonders Sängerin Lisa Moosheimer fiel dabei durch ihre natürliche Präsenz und mitreissendem Schwung auf.“
Isi Strobel: Page

Isi Strobel spielte Cello und hat Gesangsunterricht bei Franz Garlik seit 2007. Sie sang
bei mehreren Musicals der Musikschule und war im Ensemble bei La Bohème. Sie
ist Sängerin und schreibt die Texte in der Schulband des Descartesgymnasium.
Auftritte auch beim Schulball. Außerdem war sie in Franz Garliks Produktion von „Haar“ in Pfaffenhofen zu erleben.
Anna Grillmeier: Huissier

Durch die Förderung und Unterstützung ihrer Eltern, konnte Anna Grillmeier schon früh musikalische Erfahrungen sammeln. Sie hat Blockflöte, Akkordeon und Klavier unterrichtet bekommen, jedoch wurde ihr schon damals bewusst, dass Singen einfach Alles für sie ist. Anna bekam also schon in der 5.Klasse Gesangsunterricht bei Franz Garlik in Neuburg. Dort hat sie bereits in mehreren Musicals mitgewirkt. Anna war Preisträgerin bei “Jugend musiziert” im Klassik-Sologesang und war im Finale des Kika-Gesangswettbewerbs, wo sie sich gegenüber Hunderten von Bewerbern durchsetzte und mehrfach im Fernsehen zu sehen und hören war. Sie singt auch im "MusicTrain“, in ihrer Schulband.
Klaus Wasilesku: Violine

Klaus Wasilesku, seit 30 Jahren Musikschulleiter, hat sein Musikstudium am Leopold-Mozart-Konservatorium in Augsburg absolviert und ist staatlich anerkannter Musiklehrer.
Die Neuburger Hofmusik

Die Neuburger Hofmusik hat sich der authentischen Aufführungspraxis alter Musik verschrieben.
Der Schwerpunkt liegt auf der Musik des 16. Jahrhunderts, dennoch reicht das epochale Spektrum von der frühen Renaissance bis in die Anfänge des Barock hinein.
Auch der eine oder andere musikalische Ausflug in das Mittelalter runden das Gesamt-Repertoire der Neuburger Hofmusik ab.
Die Neuburger Hofmusik spielt in der Tradition der Musiker am Hofe Ottheinrichs von der Pfalz aus der Familie der Wittelsbacher. Ottheinrich war Pfalzgraf von Pfalz-Neuburg von 1505 bis 1559 und Kurfürst von der Pfalz von 1556 bis 1559.
Die Neuburger Hofmusik setzt sich aus einer Gruppe passionierter Laienmusiker unter professioneller Leitung zusammen.
Sämtliche Darbietungen werden auf authentischen Instrumenten und in historischen Kostümen jener Zeit vollzogen.
Die Neuburger Hoftänzer

Unsere Renaissance-Tanzgruppe nennt sich „Die Neuburger Hoftänzer“. Beim Neuburger Schlossfest stellen wir den heimischen und befreundeten Adel am pfalzgräflichen Hof zu Neuburg dar.
Eines der Ziele unserer Tanzgruppe ist es, bei den Gewändern, der Musik und vor allem bei den Choreographien der Tänze die Authentizität in den Vordergrund zu stellen, soweit dies mit heutigen Mitteln möglich ist. Dazu besuchen wir regelmäßig Lehrgänge oder laden uns international anerkannte Tanzpädagogen aus Basel, Erding, Florenz, Mainz, oder Salzburg ein. Auch arbeiten wir zum großen Teil mit Originaltanzanweisungen aus dem 16. Jahrhundert.
Bei unseren Aufführungen tragen wir die Mode der Fürstenhöfe Europas zwischen 1510 und 1550.
Unser besonderes Augenmerk liegt auf der möglichst originalen Rekonstruktion des gesamten Grundaufbaus der Gewänder was Unterkleider, Korsetts und Verschlusstechniken anbelangt, der standesgemäßen Verwendung von kostbaren Stoffen, sowie der originalgetreuen Erstellung von Kopfbedeckungen und von prunkvollem Schmuck für Damen und Herren. Ohne Übertreibung kann man behaupten, dass wir eine der am besten gekleideten historischen Tanzgruppen in Deutschland sind.
Besonderen Wert bei unserer Arbeit legen wir auf die Förderung unseres Nachwuchses. Jugendliche von 12 bis 16 Jahren werden an höfischen Lebensstil, höfisches Benehmen und an Tänze aus der Blütezeit Neuburgs herangeführt.
Unser Tanz-Repertoire umfasst, englische Country Dances und Longways, Pavanen (Schreit- und Repräsentationstänze), Gaillarden, italienische Bassa Danzas und Balli, Allemanden, Couranten, Volten, sowie burgundische Basse Dances.
Dabei sehen wir uns aber nicht nur als Tänzer, sondern auch als Darsteller der höfischen Galanterie, sowie der neuen Lebensfreude der Renaissance, ganz im Sinne des Fürsten Ottheinrich.
Inhalt
Die Geschichte von „Perkeo-Der Zwerg von Heidelberg“ dient als Vorlage für die Inszenierung der italienischen Oper „Rigoletto“ von Giuseppe Verdi. Die historisch existente Figur Perkeo war ein Knöpfemacher aus Südtirol, der seinen Herrn Carl Philipp in Innsbruck kennengelernt hat. Carl Philipp war damals dort Statthalter und verlor ein Wetttrinken gegen den kleinwüchsigen, aber grossmäuligen Perkeo. Als Kurfürst zog Carl Philipp dann mit seinem Hofnarrn zuerst nach Neuburg und dann nach Heidelberg.
Den Zuschauer erwartet ein spannendes Stück über Verrat, Liebe und Tod. In Neuburg, zur Zeit des Kurfürsten Carl Philipp, ein notorischer Frauenheld, treibt der Hofnarr Perkeo böse Scherze mit den gehörnten Ehemännern der verführten Frauen und der entehrten Töchter.
Der Graf von München, Vater eines der Opfer, verflucht den Narren daraufhin ob seiner Bosheit. Als Perkeo vorschlägt, die Frau eines Grafen für seinen Herren zu entführen, ist die Hofgesellschaft darüber so erzürnt, dass sie, um dem bösartigen Narren einen Denkzettel zu verpassen, stattdessen Perkeos Tochter, Gilda, entführen lässt.
Im Schloss trifft Perkeo seine vermisste Tochter wieder, die ihm gesteht, zwischenzeitlich vom Kurfürsten verführt worden zu sein.
Der Narr, der nun seine eigene Tochter ihrer Ehre beraubt sieht, entschliesst sich, den Kurfürsten ermorden zu lassen. Der Mörder ersticht jedoch tragischerweise Gilda, als diese, aus Liebesgründen versucht, Carl Philipp zu retten-womit sich der Fluch des Grafen von München erfüllt hat.

Giuseppe Verdi (Gemälde von Giovanni Boldini, 1886)
Verdi hatte ursprünglich den Titel Der Fluch (ital. La Maledizione) für diese Oper vorgesehen, ein Titel, der auf die tragische Wendung der Geschichte verweist. Das Motiv des Fluches gebrauchte Verdi häufiger: In Simon Boccanegra muss sich Paolo selbst verfluchen, in Il Trovatore erfüllt sich der Fluch nach Jahrzehnten an Manrico, im Rigoletto ist es seine Tochter, die durch den Fluch ihr Leben verliert. Die Zensur verbot schließlich diesen Namen.
1850 begann Verdi sich nach einem Sujet für das Opernhaus La Fenice in Venedig umzusehen, um seinen neuen Vertrag zu erfüllen. Er teilte seinem Librettisten Francesco Maria Piave mit, dass er das Stück Le Roi s'amuse (Der König amüsiert sich) von Victor Hugo vertonen möchte, ein Stück, das 1832 einen Skandal hervorgerufen hatte, da hier ein König als Frauenheld dargestellt wurde. Verdi und Piave mussten sich der Zensur beugen, so wurde aus dem König Francois I. ein anonymer Herzog von Mantua und andere Namen wurden geändert. Verdi baute aber auch von sich aus Änderungen ein, insbesondere bestand er darauf, dass nicht der König, bzw. Herzog, die Hauptrolle spielt, sondern der bucklige Hofnarr.
Rigoletto war Verdis zweiter großer Erfolg (nach Nabucco) und steigerte seinen Marktwert, der bis zur Aida und zum Otello auf unglaubliche 150.000 Goldfranc pro Oper steigen sollte, heute etwa vergleichbar mit besten Schauspielergagen in Hollywood. Rigoletto ist das erste der drei Meisterwerke seiner mittleren Schaffensperiode, die mit Il Trovatore und La Traviata eine Fortsetzung findet.
Zur Eröffnung des Sueskanals am 17. November 1869 wurde Rigoletto in Kairo aufgeführt.